In den vergangenen Wochen standen an der DBS die BO-Starter-Tage für die beiden Klassen K7a und K7b auf dem Programm. Während die K7b vom 28. bis 30. April teilnahm, folgte die K7a vom 5. bis 7. Mai. Ziel der jeweils drei Tage war es, den Schülerinnen und Schülern erste Einblicke in die Welt der Berufe zu ermöglichen und sie dabei zu unterstützen, eigene Interessen, Stärken und Fähigkeiten besser kennenzulernen.
Zum Einstieg beschäftigten sich die Klassen mit der Frage, was Berufsorientierung eigentlich bedeutet. Gemeinsam wurde erkundet, welche unterschiedlichen Berufsfelder es gibt und welche Tätigkeiten zu den eigenen Interessen passen könnten. Dabei setzten sich die Schülerinnen und Schüler auch mit ihren persönlichen Stärken auseinander und sammelten erste Ideen für mögliche berufliche Wege.
Besonders spannend wurde es am zweiten Tag: In kleinen Gruppen meisterten die Jugendlichen verschiedene praktische Aufgaben und Teamübungen (Siehe Bild Flussüberquerung), die durch Stephanie Drinkgern und Daniela Vogt angeleitet wurden. So entstanden unter anderem Windmühlen (siehe Bild Windmühle) aus Papier und Plastikstäbchen oder kreative Kugelbahnen, auf denen eine Glaskugel möglichst lange rollen sollte. Neben Kreativität und Geschick waren dabei vor allem Teamarbeit, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung gefragt. Beobachterinnen und Beobachter begleiteten die Gruppen und hielten fest, welche Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler im gemeinsamen Arbeiten zeigten. Ein gemeinsames Mittagessen sorgte anschließend für einen gelungenen Abschluss des Tages.
Am dritten Tag arbeiteten die Jugendlichen mit ihren neuen Berufswahlpässen und reflektierten ihre Interessen und Fähigkeiten noch genauer. Außerdem bereiteten sie Interviews mit externen Gesprächspartnern vor und erhielten spannende Einblicke in verschiedene berufliche Lebenswege. Die K7a durfte hierzu die Büroleiterin der Stadt Felsberg, Frau Beil, sowie den Bürgermeister Dr. Björn Faupel begrüßen (siehe Bild). In einem interessanten Vortrag stellten sie die vielfältigen Aufgaben und Perspektiven in der Stadtverwaltung vor und beantworteten anschließend die Fragen der Schülerinnen und Schüler. Die K7b war sehr begeistert von Herrn Eckel und seinen praxisnahen Ausführungen zu den Berufen des Notfallsanitäters und des Rettungsassistenten.
Ein wichtiger Bestandteil der Berufsorientierungstage waren außerdem die individuellen Auswertungsgespräche mit den Eltern. Hier erhielten die Schülerinnen und Schüler Rückmeldungen zu ihren Stärken und Kompetenzen, die während der Gruppenarbeiten beobachtet worden waren.
Zum Abschluss wartete noch eine gemeinsame Teamaufgabe auf dem Schulhof: Unter kniffligen Bedingungen mussten Knoten gelöst werden – eine Aufgabe, die noch einmal Zusammenarbeit, Geduld und gute Absprachen erforderte.
Die BO-Starter-Tage hinterließen bei vielen Schülerinnen und Schülern positive Eindrücke und wurden von ihnen selbst als spannende und hilfreiche Erfahrung wahrgenommen. Sie boten die Möglichkeit, sich besser kennenzulernen, über die Berufswelt nachzudenken und eine erste Orientierung für die eigene berufliche Zukunft zu gewinnen.



