Die Exkursion zur Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar sorgte bei den Schülerinnen und Schülern der Drei-Burgen-Schule Felsberg für nachdenkliche und bewegende Momente. Die zahlreichen Ausstellungsstücke, Bilder und Berichte spiegelten die Zeitgeschichte des Konzentrationslagers auf eindrückliche Weise wider. Dies hat die gut 50 beteiligten Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen tief bewegt. Mit dabei waren die G10 unter der Begleitung von Herr Wetekam, die H9 mit Herrn Warlich sowie die R10, begleitet von Frau Görke. Die gemeinsame Fahrt startete bereits um 8 Uhr morgens am 26. Mai 2026 mit dem Ziel, sich intensiv mit der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers auseinanderzusetzen.

Nach der Ankunft hatten die Klassen zunächst die Möglichkeit, das weitläufige Gelände eigenständig zu erkunden. Mithilfe von Arbeits- und Beobachtungs-  aufträgen sowie der App der Gedenkstätte konnten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Orte selbstständig entdecken und sich individuell mit den historischen Hintergründen beschäftigen. Besonders eindrucksvoll waren dabei die erhaltenen Gebäude, die Mahnmale und die vielen Informationen über das Leben und Leiden der Häftlinge während der Zeit des Nationalsozialismus. Im Anschluss besuchten die Klassen die Dauerausstellung der Gedenkstätte. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler weitere Eindrücke in die Geschichte des Konzentrationslagers Buchenwald und die Schicksale der Menschen, die dort inhaftiert waren.

Der Tag war aufgrund der hohen Temperaturen zwar anstrengend, zugleich aber für alle Beteiligten sehr interessant und eindrucksvoll. Die Exkursion bot die Möglichkeit, Geschichte nicht nur im Unterricht zu behandeln, sondern an einem authentischen Ort zu erleben und besser zu verstehen. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, sich mit den Folgen von Ausgrenzung, Gewalt und Menschenverachtung auseinanderzusetzen und die Erinnerung an die Opfer wach-  zuhalten. Solche Fahrten sind für Schulen von großer Bedeutung, da sie jungen Menschen wichtige Erfahrungen außerhalb des Unterrichts ermöglichen und Geschichte auf besondere Weise greifbar machen. Damit auch künftig möglichst viele Schülerinnen und Schüler an solchen Exkursionen teilnehmen können, sind Schulen bei der Organisation und Durchführung immer wieder auf Unterstützung und entsprechende Fördermöglichkeiten angewiesen. Nur so können Bildungsfahrten wie diese auch weiterhin ein fester Bestandteil des schulischen Lernens bleiben.

Am Ende des Tages kehrten die Schülerinnen und Schüler mit vielen neuen Eindrücken und Gedanken nach Felsberg zurück. Der Besuch der Gedenkstätte Buchenwald wird den Teilnehmenden sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.