Gemeinsam leben, lachen, lernen – Verschiedene Kulturen der Drei-Burgen-Schule stellen sich vor.

Projektleiter: Desirée Schmidt, Lars Martin

Unsere Projektgruppe bestand aus 13 Schülerinnen und Schülern der 6. Jahrgangsstufe. Das Ziel des Projektes war die Auseinandersetzung mit Regeln und Ritualen rund um das Speisen. Im Focus standen die jüdischen Speisegesetze, die wir genauer unter die Lupe  nehmen wollten. In Arbeitsgruppen wurde eine Computerrecherche zu bestimmten Teilthemen durchgeführt. Die Ergebnisse sollten am Ende auf Schauplakaten präsentiert werden. Zur Unterstützung diente ein Besuch des „Synagogue Center Felsberg“. Dort erfuhr man viel über die jüdische Religion und Lebenskultur, über die Bedeutung bestimmter Symbole und religiöser Handlungen. Auch im Gebetsraum durfte die Gruppe Platz nehmen und viel über die Rituale eines Gottesdienstes in einer Synagoge erfahren.

Höhepunkt der Projektarbeit war dann die Herstellung von Speisen, die nach jüdischen Speiseregeln „koscher“ (religiös rein, zum Verzehr erlaubt) sind.

Die Präsentation beinhaltete für die Besucher eine Informationswand mit den Themenplakaten, einem Quiz zum Thema „koscheres Essen“ und einem leckeren Buffet mit „koscheren“ Häppchen zum Probieren.

Schülerinnen und Schüler in der Synagoge.

 

 „EXPRESS YOURSELF!“

Zeig, was in dir steckt – schreib‘ dich frei, kleb‘ dich auf und mal dich bunt!

Projektleiterin: Sandra Bürger

Schreiben, Malen, Drucken, Kleben – es gibt viele Wege, um zu zeigen, wer du bist und was in dir steckt. Wenn du Lust hast, mit Texten, Bildern und Farben zu experimentieren, dann bist du bei „EXPRESS YOURSELF!“ genau richtig. Wir wollen aufs Papier bringen, was in unseren Köpfen los ist. Deiner Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Du erhältst jede Menge Anregungen zum Gestalten und Ideen sammeln (Schreibanregungen,  Beispiel-Collagen, Bildmaterial, Drucktechniken, Handlettering, …). Was daraus entsteht, entscheidest du.

 Das war die Ankündigung, die acht Schülerinnen der Klassen 7-9 motivierte,  bei diesem Projekt dabei zu sein. Drei Tage lang entstanden im Werkraum der DBS nach und nach künstlerische Arbeiten, die zeigen, was die Mädchen bewegt und welche Themen sie interessieren. Die Bandbreite war sowohl inhaltlich als auch bei der Wahl der Ausdrucksmittel enorm. Sie reichte von liebevoll gestalteten Postkarten mit philosophischen Sprüchen über Collagen zum Thema Pandabären und Freundschaft bis zu sogenannten Explosionsboxen, die, wenn man den Deckel abhebt, ein Geheimnis preisgeben.

Am Beginn der Projektwoche erhielt jede Schülerin einen Umschlag mit willkürlich zusammengestellten Papierstücken, die aus Zeitschriften, Katalogen, Büchern oder von Schnittmusterbögen stammten. Daraus sollte jede ihre erste eigene Collage erstellen. Bereits diese Ergebnisse zeigten, dass hier einige  äußerst kreative Köpfe versammelt waren. In den folgenden Arbeitstagen kristallisierten sich Schwerpunkte heraus: einige der Mädchen waren begeistert vom sogenannten Handlettering und arbeiteten eher kleinformatig, andere konnten ihre Hände nicht vom Collagenmaterial lassen und schnippelten sich durch Berge von Bildern und Texten.

Am Ende stehen nun eine kleine, aber sehenswerte Ausstellung und das Gefühl, noch weiter machen zu wollen, denn irgendwie gibt es immer noch was, das noch nicht zu Papier gebracht wurde.

Schülerinnen bei der Arbeit.

 

„Felsberg entdecken“

Projektleiter: Dirk Wetekam

Dienstag: „Geocaching und Bildersuche“

Mithilfe von GPS-Geräten und Stadtplänen führten die Schüler*innen in Felsberg eine Schatz- oder Bildersuche durch. Des Weiteren erstellten die Schüler*innen eine eigene Geocachingtour.

Mittwoch: „Drei-Burgen-Wanderung“

Wir erwanderten alle drei Burgen der Stadt Felsberg an einem Tag. Für die gut 13 Kilometer benötigten wir knapp 4 Stunden.

Donnerstag: „Trashtag“

Unter dem Hashtag #trashtag sammeln Menschen säckeweise Müll und dokumentieren das Ergebnis mit Vorher-Nachher-Bildern. Dies haben wir am Donnerstag in Felsberg gemacht. U.A. haben wir das Mini-Feld der DBS von Unrat „befreit“.

Unter den Brücken zwischen Rathaus und Bahnhof kamen mehr als 7 prallgefüllte Müllsäcke in einer Stunde zusammen!

Schülerinnen und Schüler auf dem Heiligenberg

 

„Mini- und Großtrampolin“

Projektleiter: Ralf Horstmann

Tag 1:

Für die insgesamt 12 Projektteilnehmer (sechs Mädchen und sechs Jungen) stand am ersten Tag das Springen mit dem Mini-Trampolin im Mittelpunkt. Sprünge mit Anlauf, vom Kasten, durch Reifen, um die Ecke, im Viereck, dazu Hocke, Grätsche, Sitzlandung, Bauchlandung, Flugrollen, Salto vorwärts und rückwärts, Randwenden und Flickflack, quasi alles, was das Springerherz begehrt, wurden erprobt, geübt und teilweise gar perfektioniert. Jede und jeder sprang das, was sie oder er konnte. Wichtig: Jede Schülerin und jeden Schüler hatte einen enormen Lernzuwachs.

Tag 2:

Der Tag des Großtrampolins! Überwiegend geleitet von unseren „Profis“ Anastasia und Katharina durften die übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum großen Teil ihre ersten Erfahrungen auf einem Großtrampolin machen, sieht man von denen im eigenen Garten oder in Trampolinhallen mal ab. Schnell wurde allen bewusst, dass das Großtrampolin doch noch einmal eine ganze andere Herausforderung darstellt. Dennoch sprangen die Jugendlichen viele unterschiedliche Elemente wie Hocke, Grätsche, Wende, Sitzlandung, Bauchlandung, Rückenlandung, Rückwärtssalto, Vorwärtssalto…..also auch hier große Vielfalt und tolle Erfolgserlebnisse für alle.

Tag: 3

Der letzte Projekttag stand dann ganz im Zeichen der Vorbereitung der Abschlussaufführung für den Präsentationstag. Musik musste ausgewählt, Sprungfolgen eingeübt, Umbauten einstudiert  und Reihenfolgen festgelegt werden.  Am Ende stand eine tolle, abwechslungs- und temporeiche Darbietung, die großartige Resonanz beim zahlreich erschienenen Publikum fand. Falls Sie nicht dabei sein konnten oder sich einzelne Elemente nochmals anschauen wollen, dann klicken Sie doch einfach das folgende Video an, das einige Auszüge der Vorführung zeigt. Viel Spaß dabei!

Gekonnter Salto

 

„Kochen und Backen“

Projektleiter: Anita Berreis, Eugen Gisbrecht

 

„More than honey“

Projektleiterin: Naika Albers

Tag 1

Heute haben wir in der ersten und zweiten Stunde Plakate erstellt. Die Themen waren Körperbau und Arten von Bienen, Bienen in Gefahr und Nutzen der Bienen. In der dritten Stunde haben wir die Plakate vorgestellt. Danach haben wir einen Film zum Bienensterben geschaut. Dort haben wir viel über Bienen gelernt, z.B. dass es in China kaum noch Bienen gibt. Deshalb bestäuben die Menschen die Bäume dort mit der Hand. Vor dem Film haben wir einen Zettel mit Fragen zum Film bekommen. Die haben wir beantwortet und am Ende der Stunde verglichen. Als letztes haben wir den nächsten Tag besprochen (wann und wo wir uns treffen).

Tag 2

Heute waren wir im Bienenkundemuseum in Gensungen, Treffen war um 9 Uhr. Wir haben erst ein paar Informationen über das Gebäude gehört. Danach haben wir uns die Umgebung angeschaut. Später haben wir uns das Gebäude genauer von innen angeschaut und haben viel Neues über Bienen erfahren. Der Imker hat uns gezeigt, wie man Honig schleudert. Wir waren auch im Keller des Gebäudes, wo uns der Imker noch ein paar Fragen beantwortet hat. Am Ende hat er uns noch erklärt, was eine Sauerbrut ist und dass, wenn es eine Sauerbrut gibt, alle Bienen aus diesem Volk ausgeschwefelt werden müssen. Er meinte auch, dass sich die Lage der Bienen noch nicht verbessert hat und dass er froh ist, wenn sich jemand dafür einsetzen will. Dann haben wir noch in dem Gästebuch unterschrieben und sind zurück zur Schule gelaufen.

Tag 3

Heute haben wir Bienentränken gemacht. In den ersten beiden Stunden haben wir sie angemalt. In der dritten Stunde haben wir dann die Steine in die getrockneten Gefäße gelegt. Danach haben wir ein Plakat für die Präsentation am Freitag gemacht, wo drauf steht, was wir alle gemacht haben. Ein bisschen später sind wir in den Schulgarten gegangen und haben einer anderen Gruppe zugeschaut und ein bisschen geholfen. Sie haben das Insektenhotel saniert und andere haben eine Blumenwiese gestreut. Wir haben gelernt, wie wichtig es ist, Bienen zu schützen und dass wir ohne Bienen eigentlich gar nicht leben könnten. Es war spannend selbst zu versuchen Bienen zu schützen.

Tag 4

Heute mussten wir nicht wie gewöhnlich um 7:30 Uhr in der Schule sein, sondern erst um 15 Uhr kommen und bis 18 Uhr bleiben, da die Vorstellung der Projekte stattfand. Jede Gruppe hat ihr Projekt vorgestellt. Viele Eltern waren da und schauten sich die Projekte ihrer Kinder an.

Geschrieben von Debora, Lena, Nele und Tonya (G7B)

Bienentränke

 

„Drucken und Stempeln“

Projektleiterin: Nina Lehmann

 

Dienstag- Stempeln

Wir lernen Kartoffeldruck. Aus halbierten Kartoffeln schneiden wir einfache Formen und gestalten Muster, die sich auch toll miteinander kombinieren lassen. Das Mischen der Druckfarben macht fast genauso viel Spaß, wie das Stempeln selbst! Kleiner und feiner werden dann unsere Moosgummistempel, die wir mit der Schere schneiden und auf Korken kleben.

 

Mittwoch- Einführung Linolschnitt

Nach der Sicherheitseinweisung arbeiten wir mit den Schnittwerkzeugen. Wir üben erste Linien und Muster auf den harten Linolplatten zu schneiden. Das ein oder andere Pflaster wird schon gebraucht… Am Motiv Kaktus erproben wir den Weißliniendruck und experimentieren mit den verschiedensten Farbkombinationen.Nun verändern wir unsere Druckplatten und drucken Buntlinien. Der Hintergrund wird entfernt und wir haben unser fertiges Motiv.

 

Donnerstag- Eigene Motive Linoldruck

Wir kennen nun verschiedene Schnitttechniken und gestalten eigene Motive. Spongebob, Herzen und Palmenbilder entstehen. Zum Schluss schneiden wir unsere besten Drucke zu und präsentieren sie als kleine Ausstellung im Kunstraum.

Drucken und Stempeln

 

„DIY – Von Deko bis Betonkunst“

Projektleiterin: Gina Viskoso

Die Projektgruppe „Do ist yourself- Von Deko bis Betonkunst“ war ein voller Erfolg. Die Gruppe traf sich auf dem Anwesen der Familie Danz in Niedervorschütz, wo drei Tage lang fleißig gewerkelt und gebastelt wurde. Zunächst startete das kreative Schaffen mit dem Modellieren von Betonschalen. Diese bestehen aus Kunstbeton, Glasfaser zur Stabilisierung und Pigmenten. Die angerührte Masse musste genau die richtige Konsistenz haben, damit sie auf den Gymnastikbällen haften bleibt und nicht verrutscht. Die Schüler hatten viel Spaß beim Anrühren und Kneten. Nebenbei entstanden aus den Betonresten witzige kleine Betonteilchen, die ebenfalls von den Schülerinnen und Schülern bemalt und am Präsentationstag verkauft wurden.

Während die Schalen nun 24 Stunden auf den Bällen antrockneten, entstanden am zweiten Projettag tolle Dekorationsobjekte aus Draht. Das Grundgerüst bestand aus einem Drahtherz, welches die Schülerinnen und Schüler selbst aus Edelstahlbindedraht herstellten. Nachdem die Herzen geknotet und in Form gebogen waren, wurde sie mit einer Steckmasse ausgekleidet und mit Buchs, Efeu und herbstlichen Materialien versehen. So manch eine Haustür in Felsberg wird wohl bereits mit dieser schönen Dekoration versehen sein.

Tag drei startete mit der Weiterarbeit an den weitgehend ausgehärteten Betonschalen, die nun von den Gymnastikbällen gehoben und deren Kanten mit einer Feile leicht abgeschliffen wurden. Im nächsten Arbeitsschritt wurde in das Innere der Schalen eine Grundierung aufgetragen, welche kurz antrocknen musste, bevor alle Schülerinnen und Schüler die Schalen mit ihrer Wunschfarbe bemalen konnten. Es entstanden wunderbare teils knallbunte teils metallisch glänzende Schalen, die Wetterbeständig sind und sogar bepflanz werden können.

Während der Trocknungszeit der Betonschalen wurde weiterhin fleißig geknüpft und gebastelt. Aus Paracord und dekorativen Beschlägen stellte die Gruppe tolle Hundeleinen her. Das Vernähen und Umwickeln der Leinen verlangte allen besonderes Fingerspitzengefühl und Geduld ab, aber die Ergebnisse können sich sehen lassen. Auch die Besucher des Präsentationstages waren begeistert von den schönen Hundeleinen und Halsbändern, von denen einige verkauft wurden. Der Erlös aller Produkte kommt den Schulkaninchen zugute. Die Projektgruppe spendete die Einnahmen, um die Kaninchen mit Futter zu versorgen und die nötigen Impfungen zu finanzieren.

Ein ganz besonderer Dank gilt Frau Danz, die uns über die drei Projekttage ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und mit Rat und Tat immer zur Seite stand. Vielen Dank!

Bemalte Betonschalen