Auf ganz entspannte Art und Weise haben die 150 Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe etwas über Astronomie gelernt. In der kleinen Turnhalle hatte Matthias Rode sein mobiles Schulplanetarium aufgebaut. Nach kurzer Einweisung betraten die Kinder in Socken die durch Luft aufgeblasene Kuppel. In dem sieben mal sieben Meter großem Zelt warf er mit zwei Projektoren Abbildungen und Bilder von Planeten und Sternbildern an die Wand und Decke. Die Schülerinnen und Schüler verfolgten im Dunkeln die Film- und Fotoshow liegend und sitzend auf den ausgelegten Turnmatten. Während der 45-minütigen Vorführung erfuhren die Kinder, wie das Sonnensystem funktioniert, welche Planeten es gibt, wie Tag und Nacht entstehen und wie sich die Erde um die eigene Achse dreht. Matthias Rode erklärte, dass die Sterne die auf das Innere der Kuppelt projiziert sind, identisch mit der Konstellation sind, die über Felsberg zu sehen ist. Das Highlight war jedoch die 3D-Filmvorführung mit James und Wladimir, welche die Schülerinnen und Schüler mit großer Begeisterung verfolgten.

„James, ein reisender Pinguin vom Südpol, und Wladimir, ein lustiger Eisbär vom Nordpol, treffen sich auf arktischem Packeis. Sie schließen Freundschaft, tauschen sich über ihre Herkunftsregionen aus und beobachten die Sterne. Gleichzeitig fragen sie sich, warum die Nacht an den zwei Polen so lange dauert. Als Lehrlinge der Astronomie versuchen sie, durch Nachdenken und Beobachtung eine Antwort auf diese Frage zu finden. Dank James‘ Beharrlichkeit und Wladimirs Erfindungsgeist führt sie ihr wissenschaftliches Abenteuer von der Konstruktion eines Observatoriums zum Bau eines Glücksraumschiffs. Im Verlauf einer Reise um die Erde, zum Mars und Saturn finden Sie Antwort auf ihre Fragen und entdecken, dass die Planeten Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede besitzen.“